Mein Gastpost bei Katrin von soulsistermeetsfriends

Heute bin ich etwas aufgeregt. Bauchkribbeln … Herzklopfen … denn ich darf bei Katrin von @soulsistermeetsfriends mit einem Gastbeitrag dabei sein. Als sie mich fragte, ob ich für ihren Blog schreiben möchte, war ich natürlich gerne dabei. Hallo? Heute ist für mich Premiere und ich freue mich so wahnsinnig sehr.

Nicht nur, dass wir den gleichen Namen tragen, nein wir sind uns auch so recht ähnlich. Wir müssen immer etwas Kreatives tun. Nun kurz ein paar Worte zur mir. Man nennt mich nur Kati. Ich schreibe seit Januar 2015 unter Kati make it meinen Blog mit viel Herzblut und Leidenschaft für kreative Ideen, der Hingabe für den süßen aber auch herzhaften Rührlöffel, der großen Lust die Welt zu erkunden und der Liebe zu Stoffen und meiner Nähmaschine.

Katrin konnte ich mit meiner Begeisterung für Etageren auf der Blogoase anstecken. Hier habe ich Cupcakes auf vintage Etageren angerichtet. Zu der Herstellung von Etageren bin auch erst Anfang des Jahres gekommen. An einem DIY-Nachmittag mit lieben Bloggerfreunden habe ich mein Herz daran verloren.

Ich liebe es über Flohmärkte zu laufen und nach tollen Tellern und Tassen und vor allem Zuckerdosen Ausschau zu halten. Da aber jetzt schon viele Freunde und meine Familie meine kleine – große Liebe kennen, bekomme ich immer öfter Kartons mit alten Schätzen mitgebracht, die zufällig gefunden wurden auf dem Dachboden oder im Keller. Verstaubt und einst vergessen, weil sie nicht mehr „in“ waren. Ging es mir vor ein paar Jahren nicht auch so, dass ich dieses Geschirr einfach nur schrecklich fand?

Schaut mal was ich am Wochenende für eine tolle Kiste bekommen habe. Voller Freude packte ich das Geschirr aus, welches in altes Zeitungspapier verpackt war. Allein das alte Zeitungspapier ist schon sehr interessant. Und ich bin immer so gespannt was sich darin verbirgt. Es ist immer wie Weihnachten für mich.

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Könnt Ihr sehen wie verstaubt das Geschirr ist? Wer es einst einmal liebevoll ausgesucht und gekauft hat? Hinter jedem Teller steckt eine Geschichte. Wie gerne würde ich sie hören wollen.
Umso schöner finde ich mein kleines Projekt. Diesem Geschirr eine neue besondere Aufgabe zu geben.

Mein kleines Projekt und mein Traum wächst. Vielleicht darf ich ihn bald leben?

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In meinem Arbeitszimmer sind schon viele Etageren entstanden und warten auf Ihren Auftritt. Aber heute möchte ich Euch gerne zeigen was man aus einfachem und schlichtem Geschirr mit unterschiedlichen Stangen zaubern kann. Ihr habt einfach so viele tolle Variationsmöglichkeiten und Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Meine Anleitung ist für Anfänger – keine Angst – traut EUCH es ist super einfach. Auch DU Katrin!

Ihr benötigt nicht viel:

• Geschirr
• Etagerenstangen
• einen Porzellanbohrer 6 mm
• eine Schutzbrille
• eine Wasserspritze zum Kühlen
• eine Tasse voller Wasser
• etwas Malerkreppband oder Masking Tape
• eine Bohrmaschine
• eine Küchentuch
• ein Lineal oder ein Geodreieck
• einen Bleistift
• unterschiedlich große Holzstückchen
• eine zweite Person die Euch hilft (im Idealfall)

Als erstes klebt Ihr auf jedes Geschirrteil (ob Teller – Tasse – …) jeweils von beiden Seiten das Klebeband. Dieses dient zum besseren Halt des Bohrers beim Ansetzen und damit das Porzellan nicht ausbricht beim Durchbohren. Nun bestimmt Ihr die Mitte mit dem Geodreieck oder wie ich es gerne mache frei nach Augenmaß. Und sollte doch einmal etwas daneben gehen, ist mein Motto: schief ist Englisch und Englisch ist modern.

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Ist alles abgemessen dann kann gebohrt werden. Bei einem Teller geht Ihr wie folgt vor. Den Teller wie gewohnt auf die Unterlage stellen. Zwischen Unterlage und Tisch ein passendes Holzstück legen. Ich bohre mit meinem Mann zusammen mit der Handbohrmaschine. Er bohrt und ich halte das Geschirr. Bitte nicht die Schutzbrille(n) vergessen. Den Teller mit beiden Händen gut festhalten und auf das Holzstück drücken. Dann vorsichtig anbohren. Ggf. kann der Bohrer heiß werden. Mit der Wasserspritze einfach kühlen. Oder immer mal den Bohrer in das Wasserglas tauchen. Ihr seht dies, wenn der Bohrer raucht oder anfängt zu glühen. Sofort kühlen!!!

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Klebeband entfernen und alles schön auswaschen. Nun habt Ihr die Qual der Wahl. Welche Stangen und welche Farben?

Meine erste Variante der Etagere ist mit einer schwarzen Stange. Edel und schick.

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Die zweite Auswahl in rosé. Verspielt und im vintage Style schmückte sie meine Tafel zur Teeparty. Ein Traum!

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Wer nicht hoch hin haus möchte, kann auch seine Etagere klein und verspielt aussehen lassen. Einfach eine Stange weniger verwenden.

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Und zum Schluss zeige ich Euch die perfekte Möglichkeit leckere Pralinen und Macarons zu präsentieren. Sehr edel und schlicht mit einer weißen Stange und nur einem Teller.

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Ich bin immer wieder total begeistert und verliebt.

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Ihr seht es gibt so unendlich viele Möglichkeiten und hierbei habe ich noch nicht einmal alle ausgeschöpft. Es macht einfach so einen Spaß. Und mir rauschen schon wieder so tolle Ideen durch den Kopf. Euch auch? Konnte ich Euch auch begeistern? Auch muss man nicht nur Kuchen und Gebäck auf den Etageren anrichten sondern kann diese auch für andere Dinge nutzen. Schaut doch mal HIER.

Eine genaue bebilderte Anleitung findet Ihr auf meinem Blog unter dem Button DIY | Tutorial.

Ich wünsche Euch viel Freude und bedanke mich bei Dir lieben Katrin, dass ich dabei sein durfte. Es hat mir viel Spaß gemacht.

Zeigt Katrin und mir doch unter #Etagerenliebe was Ihr gezaubert habt oder vorhabt. Ohhh wir sind gespannt.

Ganz lieben Gruß

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