Upcycling – welches mich fast in den Wahnsinn getrieben hat

Aus Rock + Jacke = Tasche oder Upcycling – welches mich fast in den Wahnsinn getrieben hat

Wie war das mit den Vorsätzen für 2015? Die Hälfte des Jahres ist schon bald wieder um und mein Haufen Jeanshosen und Jeansröcke liegt immer noch geduldig da und wartet der Dinge die kommen und zwar auf mich.

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Lagen diese ja schon geduldig viele Monate in meinem Kleiderschrank in der Hoffnung irgendwann einmal wieder von mir getragen zu werden. Weit gefehlt! Leider nicht ihr Lieben. Wie gerne würde ich es aber tun! Ich tue es auch nur anders. Und zwar – Upcycling heißt das Zauberwort!

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Aus den Haufen habe ich mir meinen damals so heiß geblieben Rock gezogen. Lange habe ich ihn getragen. Heiß und innig habe ich ihn geliebt (und tue es noch) und nur schweren Herzens habe ich ihn aussortiert. ABER jetzt wirst du eine Tasche. Eine ganz einfache schöne Tasche. PENG! Und da kam jemand um die Ecke mit einem Post und warf meine Idee der einfachen schönen Tasche über den Haufen – Danke Katrin!

Eine alte Lederjacke hatte ich auch noch. Was man nicht alles aufhebt in der Hoffnung es doch noch einmal verwenden zu können.

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Den Rock gekürzt und aus dem Rücken der Leckerjacke das Unterteil der Tasche genäht. Das Ganze an das Jeansteil gesetzt. Das war nicht schwer. Dann die Gurtbänder der alten Tasche angesetzt und gut vernäht. Passt! Aber jetzt ging das Haareraufend los.

Ich wollte das Innenfutter oberhalb des Labels (innen) einsetzen. Jedoch ging es einfach nicht. Hat man doch die Nähte immer gesehen oder ich habe über Reißverschluss und Gürtelschlaufen nähen müssen. 15 x auftrennen reichte nicht. Wer mir über Instagram folgt, konnte sehen wer mein bester Freund war an diesem Tag war – der Nahtauftrenner! aaaahhhhhh ….

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Kurz vor Mitternacht habe ich die Tasche in die Ecke geworfen und bin sauer und verzweifelt ins Bett. Morgens aufgestanden schaute mich das Elend wieder an. Und ich hatte keine Lösung. Die habe ich übrigens heute immer noch nicht.

Aber Plan B … wollt ihr sehen?

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Ich habe nun das nicht geplante Innenfutter genommen (aber das Innenfutter mit den Sternen passt perfekt zu meinen Schuhen und ich bin so auch happy) und habe dieses unten angesetzt wo sich Jeans und Leder treffen. Somit ist der Übergang sauber und ich brauche eh keine Innentaschen in der Tasche. Trage ich doch immer eine Tasche in der Tasche für allen Schnick Schnack und mein Handy an der Frau. *zwinker*

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Perfekt für meinen Trip nach Hamburg Ende Mai. Ich mag es wenn man die Hände frei hat und man die Cam gut verstauen kann. Groß und geräumig ist meine Hamburgbag.

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Denkt jetzt vielleicht jemand – puhh das passt doch gar nicht?! Da ist was falsch, die Naht ist nicht auf Naht?! Ne tut es auch nicht. Und? Weil es ja auch Upcycling ist. Ich als Perfektionistin musste echt Grenzen überschreiten. Vielleicht hat es deswegen auch nicht mit dem Innenfutter geklappt.

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Was hat die Tasche mich für Nerven gekostet! Was hab ich geflucht und gefaucht … was hab ich gemeckert. Was war ich verzweifelt. Aber manchmal muss man eben an seine Grenzen kommen um einen anderen Weg zu gehen und das war hier eben Plan B – Innenfutter unten.

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Und weil heute Dienstag ist freu ich mich wieder bei creadienstag dabei sein zu können und husche auch am Donnerstag zu RUMS rüber. Weil die Tasche ist ja für mich und zwar NUR FÜR MICH!!!

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